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Costa Rica

Der Flug von Quito nach San Jose war auf Grund eines starken Unwetters aeusserst turbulent. So turbulent, dass die Landung auf costaricanischem Boden erst  Ungewiss war. Die Alternative waere eine Landung in Panama oder Nicaragua gewesen, was die Zeitplanung der organisierten Rundreise wohl sehr gefaehrdet haette. Gluecklicherweise konnte die Maschine dann doch noch landen und ich konnte Chantal, mit der ich die Rundreise mit anschliessenden Badeferien geplant hatte, mit Verspaetung am Flughafen von San Jose treffen.

Tortuguero Nationalpark: Die Fahrt durch den Braulio Carillo-Nationalpark, einem dichten Nebel- und Regenwald fuehrte uns vorbei an einer Vielzahl von Fluessen, Wasserfaellen und Bananenplantagen. Mit einem kleinen Boot ging es weiter durch die natuerlichen Kanaele des Tortuguero-Nationalparks. Der Nationalpark, in welchem wir fuer zwei Tage blieben, wurde zum Schutz der Eiablage von Meeresschildkroeten gegruendet und gilt als wichtigste Brutstelle in der ganzen Karibik. Die Bootsfahrt auf den Kanaelen war ein beeindruckendes Erlebnis. Neben zahlreichen Wasservoegel konnten wir Affen, Leguane, ein Krokodil und wunderschoene Pflanzen sehen.  Dieser Naturraum gilt als eines der Gebiete mit der groessten biologischen Vielfalt, aber auch als eine der regenreichsten Regionen des Landes. Es hat waehrend unserem Aufenthalt sehr viel und sehr stark geregnet. Wie wir spaeter einer Zeitung entnehmen konnten, handelte es sich bei diesem anhaltenden Unwetter um einen aussergewoehnlich starken tropischen Sturm. In Gumistiefeln durchwanderten wir den Dschungel des Nationalparks und wurden von unserem Fuehrer auf all die Voegel, Reptilien, Affen und Faultiere im Urwalddach aufmerksam gemacht.

Sarapiqui: Nach einer Bootsfahrt durch den ueppig gruenen Tropendschungel nach Guapiles ging's mit dem Bus weiter nach Sarapiqui. Auf dieser Strecke gibt es eine Vielzahl von Papaya-, Palmherzen-, Yuca- und Zuckerrohrplantagen.

Vulkan El Arenal: Nach der Besichtigung einer Schmetterlingsfarm  und einem Rundgang im zur Hotelanlage gehoerenden  Insektenmuseum sind wir nach Fortuna gefahren. Fortuna ist ein kleiner Ort und liegt zu Fuessen des Vulkans Arenal. Dieser Vulkan ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Nach einer kurzen Wanderung in stroemendem Regen war das Grollen des Vulkans gut hoerbar, die Sicht auf den Vulkan jedoch durch starken Nebel behindert.

Vulkan Poas und la Fortuna Wasserfaelle: Nach einem Halt bei einer Kaffeeplantage wollten wir den Vulkan Poas besichtigen. Neben verschiedenfarbigen Regenponchos gab es ausser Nebel leider nichts zu sehen... Wir machten einen Spaziergang zu den La Paz Wasserfaellen. An den Aussichtspunkten konnten wir zuschauen wie sich der Rio La Paz in mehreren Faellen den Hang hinunterstuerzt. Neben den Wasserfaellen haben wir einen Kolibrigarten, ein Schmetterlingshaus, ein Frosch- und ein Reptilienhaus besucht.

Arenal Haengebruecken: Das neueste Haengebrueckensystem in Costa Rica liegt inmitten eines 250ha grossen Privatreservates, das ueberwiegend aus Primaerwald besteht. Auf einem Rundgang ueberquerten wir zahlreiche Haengebruecken. Papageien und andere Voegel schwirrten umher. Wir hoerten Bruellaffen und haben neben einer Vielzahl von Pfalnzenarten einen Nasenbaeren gesehen.

13.7.07 02:01


Tambor Beach


Nach der Rundreise wurden wir mit einem Kleinflugzeug (wir zwei waren die einzigen Passagiere) zum Tambor Beach geflogen. Im "Alles-Inklusivhotel" konnten wir uns neben ausgiebigem Schlemmen und Cocktailschlürfen so richtig von unseren Dschungelstrapazen erholen. Damit der Zeiger meiner Waage auf Grund des vielen feinen Essens nicht zu grosse Luftsprünge macht und natürlich des Spasses wegen, haben wir uns in einigen der angebotenen Sportaktivitäten wie Kajakfahren, Surfen, Aerobic, Wassergymnastik, Tanzen, Bogenschiessen, Reiten, Golfen, Tenis spielen etc. beteiligt. Wenn wir mal nicht am Strand oder Pool liegen wollten, konnten wir unter anderem ins Theater, ins Casino, in die Disco oder in einen zur Anlage gehörenden Naturpark gehen. Auf dem Hotelgelände gab es zahlreiche Streifenhörnchen und Leguane. Die Waschbären haben sich vor allem in der Abenddämmerung gezeigt, warem aber nicht minder zutraulich und gefrässig.

Seit vier Tagen bin ich nun wieder zu Hause. Es ist schön wieder in der gewohnten Umgebung zu sein, bekannte Menschen um mich zu haben und euch alle wieder zu sehen. Mein Rucksack ist vollgepackt mit schönen Erinnerungen, Erfahrungen und Abenteuergeschichten. Danke für all die lieben SMS, Mails, Telefonate und Grüsse aus der Heimat die mir meinen Auslandaufenthalt noch verschönert haben.

ENDE

24.7.07 23:39





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