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Otavalo / Ibarra

Ich bin am Freitag  mit dem Bus nach Otavalo gefahren, um  mich dort mit einer in Ecuador lebenden Schweizerin zu treffen. Sie lebt mit ihrem kleinen  Sohn bei einer ecuadorianischen Familie in einem kleinen, armen Dorf in der Umgebung von Otavallo, in dem sie als Lehrerin arbeitet. Das Treffen war fuer mich schoen und die von ihr geschilderten Erfahrungen und Erlebnisse mit der ecuadorianischen Kultur sehr eindruecklich. Am Samstag in der Frueh hab ich mich auf den Weg zum Tiermarkt gemacht. Auf den Strassen sind mir an der Leine gefuehrte Schweine begegnet, die nicht immer in die selbe Richtung laufen wollten, wie ihre Kaeufer. Auf dem Markt angelangt, habe ich neben vielen Tieren eine Tierhaltung und -toetung gesehen, die nicht mit dem europaeischen Umgang mit Tieren zu vergleichen ist, und auf dessen naehere Beschreibung ich hier verzichte. Nach dem Tiermarkt habe ich mich mit ein paar Leuten aus der Sprachschule getroffen, mit denen ich dann den beruehmten, wirtschaftlich bedeutensten Indiomarkt von Suedamerika besucht habe. Unter anderem kann man auf diesem grossen Markt Menschen in Indiotrachten, Obststaende, Marktschreier, barfuessige Lastentraeger, wunderschoenen Schmuck und Ponchos in verschiedenen Farben bewundern und natuerlich auch kaufen. Die Frauen von Otavallo tragen lange schwarze Roecke und weisse, bunt bestrickte Blusen. Die aelteren Frauen tragen meistens keine Schuhe um so mit Pacha Mama "Mutter Erde" in Kontakt zu bleiben (oder weil sie einfach kein Geld fuer Schuhe haben). Die Maenner tragen dunkelblaue Ponchos, weisse Hosen und einen schwarzen Hut, unter dem ein Haarzopf hervorschaut. Nach dem Kauf von diversen Souvenirs sind wir mit dem Bus zum ca. 30km nordoestlich von Otavalo liegenden Ibarra gefahren. Neben einer bunt gemischten Bevoelkerung aus Hochlandindianer, Weissen und Schwarzen, bietet Ibarra eine altertuemliche Transportkutsche, die von ebenso gebrechlichen Maultieren mit schwarzen Augenklappen gezogen wird. Der eigentliche Reiz von Ibarra liegt jedoch in der landwirtschaftlichen Vielfalt seiner schoenen Umgebung, die von wuestenhaft subtropischen Taelern ueber fruchtbare Zuckerrohrplantagen, dichte Nebelwaelder und Lagunen gepraegt ist. Unterwegs wollten wir einen Fluss, der den Pazifik und den Atlantik verbindet, besichtigen. Die Besichtigung dauerte nur sehr kurz, da wir von einem Rudel  streuender Hunde auf deren Quartier aufmerksam gemacht wurden. Bereitwillig und vorallem sehr schnell haben wir uns vom Fluss und den eventeull bissigen Hunden entfernt.

21.5.07 17:38
 


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