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Galapagos-Inseln

Von Quito aus tauchen sie nach zwei Flugstunden ganz unversehen aus dem tiefblauen Ozean auf: die verzauberten Galapagosinseln, das Paradies auf Erden (wie sie auch genannt werden). Insgesamt sind nur 5 der 70 Inseln bewohnt. Die vulkanischen Galapagosinseln unterscheiden sich nicht nur in ihrer Groesse und Hoehe, sondern auch durch ihre bizarren Landschaften und durch ihre Tier-, Pflanzen- und Unterwasserwelt. Es gibt auf der Erde kaum einen Ort, wo Tiere leichter in freier Wildbahn zu beobachten sind, als auf den Galapagos-Inseln.  Die Inseln sind ein Paradies fuer Voegel und die Meerestiere sind mitunter das Spektakulaerste, was es zu bewundern gibt. Die letzten Tage habe ich auf einigen dieser Inseln verbracht. Zusammen mit 15 anderen Touristen (eine tolle Truppe) war ich auf der Darwin-Yacht. Geschlafen wurde an Bord, waehrend das Boot im Laufe einer Nacht jeweils eine andere Insel anfuhr. Folgende Inseln haben wir besucht:

Santa Cruz: Wir haben uns die Charles-Darwinstation angesehen. Neben vielen fuer Galapagos charakteristischen Pflanzenarten, haben wir viele Schildkroeten gesehen. Wir haben das informative Besucherzentrum und eine Schildkroeten-Aufzuchtstation besucht. Weiter ging's zum wunderbaren, weissen und feinsandigen Badestrand von Tortuga Bay. Die mit Baumopuntien durchzogene Galapagos-Landschaft war beeindruckend. Wir konnten viele Leguane sehen und  haben uns die beiden Zwillingseinsturztrichter Los Gemelos angeschaut.

Rabida: Auf dem eisenoxidhaltigen, rot gefaerbten Strand fuehrte uns ein Pfad ueber eine kleine Lagune, in der wir Flamingos beobachten konnten, zu einem schoenen Aussichtspunkt. Wir konnten auf Augenhoehe nistende braune Pelikane sehen. Seeloewen sind hier Dauerbadegaeste.

Santiago: Auf der von teils mondartiger Kraterlandschaft durchzogenen Insel ist die Hauptattraktion ein sehr breiter, etwa 100 Jahre junger Lavaausfluss. Erkaltete Strudel, Schleifen und Kraeusel praegen die  bizarre Oberflaeche. Nach einer Nasslandung in Puerto Egas, einem schwarzen Strand voller Meerechsen, fuehrte uns ein Pfad auf den knapp 400m hohen "Zuckerhut"- auf dessen Krater frueher Salz gewonnen wurde. Von dort aus konnten wir einen fantastischen Rundblick auf die Kegelgrueppchen und Lavafelder der Vulkaninsel werfen. Seeloewenkolonien, Krabben, Lavaechsen, Galapagos-Bussarde und Pelzrobben bewohnen den Uferbereich.

Bartlome: Das herrliche Panorama vom Bartolome-Aussichtsfelsen konnten wir nach einer  kurzen Besteigung des Vulkanfelsens bewundern. Beim Anblick der jungen, unwirklichen Kraterlandschaft fuehlte ich mich wie auf einem fremden Planeten irgendeiner entlegenen Ausfahrt der Milchstrasse versetzt. Beim Auf- und Abstieg begegneten wir zahlreichen Lavaechsen und auf nackter Lava gedeihenden Kakteen. Die Unterwasserwelt rund um den Pinnacle Rock versetzte mich beim Schnorcheln in Staunen.

Sombrero Chino: Der scheinbar auf dem Wasser schwimmende "Chinesenhut" wirkt fast zu phantastisch und unwirklich, als dass man ihn mit Worten beschreiben koennte. Ein Spaziergang durch die kristallklare, blaugruene Meeresbucht mit ihrem "gepuderten" Sandstrand fuehrte uns an vielen Seeloewen, Echsen, Bussarden und Pelikanen vorbei. Wir haben Hammerhaie gesehen und konnten mit tropischen Zierfischen und niedlichen Pinguinen um die Wette schnorcheln.

Seymour Norte: Eine mitunter etwas schluepfrige Trockenlandung war auf den schwarzen Lavafelsen des von Seeloewen und Klippenkrabben bevoelkerten Ufers angesagt. Neben vielen verschiedenen Fregattevogelarten konnten wir Kolonien von Blaufusstolpeln und Seeloewen sowie jede Menge roter Klippenkrabben bewundern.

29.6.07 23:18
 


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